Innenstadtoffensive Erbach

Ausgangssituation

Stadt Erbach Innenstadtoffensive

Erbach hat sich in den letzten Jahrzehnten von einer dörflich geprägten Gemeinde zu einer Kleinstadt entwickelt. Dies wurde mit der Erhebung zur Stadt zum 1. August 2002 auch nach außen hin dokumentiert.

 

In den vorangegangenen Jahrhunderten hat sich Erbach baulich entlang des Erlenbachs und rund um den Schlossberg entwickelt. Ein echter Dorfmittelpunkt bzw. Stadtkern ist nicht vorhanden. Ab den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde versucht, rund um das Rathaus eine Stadtmitte mit verschiedenen Ladengeschäften und Dienstleistern zu etablieren.

 

Durch die allgemeine gesellschaftliche Entwicklung, fehlende gastronomische Angebote und die Bebauung einer Industriebrache im Gewerbegebiet mit einem Fachmarktzentrum hat die Innenstadt derzeit stark um Kundschaft zu kämpfen. Zudem gibt es aus der dörflichen Struktur heraus einige Brachflächen, baufällige Gebäude und nicht mehr genutzte Hofstellen, die einer neuen Nutzung zugeführt werden müssen.

Aktuelles

 

Millioneninvestiton in den Startlöchern  -  9.8.2018

In der Erbacher Innenstadt bewegt sich derzeit vieles. Beim Rampf-Areal sollen im zweiten Halbjahr die Bauarbeiten starten und die die Vermarktung der geplanten Wohnungen und Gewerbeeinheiten läuft bereits auf Hochtouren.

Parallel plant die Donau-Iller-Bank auf mehreren Grundstücken rund ums Rathaus mehrere Millionen Euro in Wohn- und Geschäftshäuser zu investieren. Dies wurde vergangene Woche bei einer Pressekonferenz öffentlich bekannt gegeben. Die entsprechenden Verhandlungen sind in enger Abstimmung mit der Stadt bereits seit längerem im Gang. Konkret geht es um folgende drei Bereiche:

Insgesamt sollen mehrere moderne Stadthäuser entstehen, die der Erbacher Innenstadt ein völlig neues, modernes Gesicht verleihen werden. Auf der Fläche A sollen die Geschäftsräume der Bank neu angesiedelt werden. Auf den Flächen B und C ist im Erdgeschoss jeweils eine Nutzung für Läden und gastronomische Betriebe vorgesehen. In den darüber liegenden Geschossen sollen zentral gelegene Wohnungen entstehen. Daneben ist die Schaffung von ausreichend Parkplätzen ein wichtiges Thema.

Aktuell werden die Planungen zwischen Investor und Stadt abgestimmt. In der ersten Sitzung des Gemeinderats nach der Sommerpause soll das Bebauungsplanverfahren für die Flächen eingeleitet werden. Im Rahmen dessen lässt sich dann die vorgesehene Bebauung konkreter darstellen.

Ergänzend zum Rampf-Areal ist dieses Projekt ein großer Wurf für die Erbacher Stadtmitte. Mit attraktiven Wohnungen, Ladengeschäften und Gastronomie entsteht eine lebendige Stadtmitte in Erbach. Dies ist ein Erfolg unserer städtebaulichen Bemühungen und Grund zu großer Vorfreude.

Ihr
Achim Gaus
Bürgermeister


Bauarbeiten in der Innenstadt - Abbrucharbeiten beginnen  -  17.5.2018
Anfang des Jahres hat der Gemeinderat beschlossen, die gesamte Fläche des sogenannten „Rampf-Areals“ in der Erbacher Innenstadt an die Firma Gapp aus Öpfingen zu verkaufen. Auch wenn auf dem Grundstück selbst seither nicht viel zu sehen war, wurden im Hintergrund die Vorbereitungen für die Bebauung des Grundstücks intensiv vorangetrieben.

Für den Abbruch der noch bestehenden Gebäude Erlenbachstraße 32 und 34 wurden die notwendigen Untersuchungen durchgeführt, die Genehmigungen eingeholt, sowie die Ausschreibung und Vergabe der Abbrucharbeiten vorgenommen. Der Rückbau der Gebäude ist nun nach den Pfingstferien vorgesehen und soll bis Ende Juli abgeschlossen sein. 

Wir haben uns auch darum bemüht, dass Sie im Sommer in der Erbacher Innenstadt weiterhin ein frisches Eis genießen können. Ich freue mich, dass uns mittlerweile ein Betreiber einer regional bekannten Eisdiele zugesagt hat, ab Juni bis auf weiteres mit seinem Eiswagen nach Erbach zu kommen und eine schmackhafte Erfrischung in unserer Stadtmitte anzubieten. Genaueres werden wir zu gegebener Zeit in den Erbacher Nachrichten veröffentlichen.

Daneben werden von der Firma Gapp auch die Vorbereitungen für die Neubebauung des „Rampf-Areals“ eifrig vorangetrieben. Derzeit werden die Detailpläne und das Baugesuch fertiggestellt. Außerdem hat bereits seit längerem die Vermarktung der Wohn- und Gewerbeflächen begonnen. In der zweiten Jahreshälfte 2018 sollen dann die Arbeiten auf dem Gelände beginnen.

Mit der geplanten Neubebauung entsteht ein neues Quartier zum Wohnen, Einkaufen und Verweilen mitten in unserer Stadt. Ich freue mich schon jetzt auf die Fertigstellung dieses wichtigen und sehr attraktiven Bausteins für unsere Innenstadt.



Brachfläche in der Erbacher Innenstadt wird bebaut

Wohnen - Einkaufen -Dienstleistung auf dem ehemaligen "Rampf-Areal"  -  22.2.2018
Bereits vor einiger Zeit wurden auf dem sogenannten Rampf-Areal" in der Erbacher Innenstadt die alte Lagerhalle und ein weiteres Gebäude abgerissen. Im vergangenen Jahr konnten wir nun  entgegen unseren Erwartungen auch für die Mieter in den verbliebenen beiden Gebäuden Erlenbachstraße 32 und 34 neue Wohnungen finden, so dass beide Gebäude jetzt leer stehen. Außerdem konnte die Stadt noch das benachbarte Grundstück „Erlenbachstraße 38“ erwerben. Damit eröffnet sich jetzt die Möglichkeit einer Neubebauung des gesamten „Rampf-Areals“ aus einem Guss, einschließlich der Einbeziehung der nördlichen Fläche des Grundstücks Erlenbachstraße 38, wo bisher Garagen stehen.

Bereits im Dezember 2016 hat der Gemeinderat aus mehreren Entwürfen das Konzept der Firma Gapp Objektbau GmbH & Co. KG Öpfingen für die Bebauung des „Rampf-Areals“ ausgewählt. Diese Planung überzeugte aufgrund ihrer besonderen städtebaulichen Qualität und einer attraktiven, zur Erbacher Innenstadt passenden Architektur. Deshalb wurde das Grundstück nun in der letzten Sitzung vom Gemeinderat an die Firma Gapp zur Bebauung vergeben.

Die Firma Gapp plant den Bau von vier attraktiven Gebäuden mit insgesamt 36 Wohnungen, ein bis zwei Ladeneinheiten und zwei Arztpraxen. Wohnungen in unterschiedlichen Größen, familien- wie auch altersgerecht, werden ein attraktives Zuhause für alle Generationen zentral in unserer Stadtmitte bieten.

Ab April sollen die beiden noch bestehenden Gebäude, sowie die Garagen abgebrochen werden. Parallel werden von der Firma Gapp das Baugesuch und die Detailplanungen erarbeitet, so dass in der 2. Jahreshälfte mit den Bauarbeiten begonnen werden kann.

Ich freue mich auf den Start dieses herausragenden Meilensteins für unsere Innenstadt und die damit verbundene tolle Belebung und attraktive Gestaltung unserer Stadtmitte.

 
Aktuelles zur Innenstadtoffensive Erbach  -  23.11. 2017 
Das Jahr 2017 befindet sich auf der Zielgeraden und so mancher fragt sich vielleicht, was eigentlich in Sachen Innenstadtoffensive in Erbach gelaufen ist. Als Antwort in Kürze kann hier schon verraten werden: Mehr als man im ersten Moment glaubt!

Die Entwicklung unserer Erbacher Stadtmitte ist maßgeblich an bauliche Veränderungen geknüpft und wir wünschen uns Bagger, die den Neubau von Geschäfts- und Wohnhäusern ankündigen. Tatsächlich bedarf es vor dem Bau neuer Gebäude manchen Planungsschritt, der im Hintergrund abläuft und von dem die Öffentlichkeit leider nur bedingt erfährt. So wurde im Erbacher Rathaus durch die Stadtverwaltung und die Arbeitsgruppe „Innenstadt“ (die sich fraktionsüberfreifend aus Vertretern des Ge-meinderates zusammen setzt) im vergangenen Jahr an zahlreichen Teilprojekten zur städtebaulichen Gestaltung unserer Innenstadt gearbeitet.

Das bekannteste Beispiel ist dabei das ehemalige Rampfgrundstück. Im Winter 2016/2017 wurde hier bereits die große Halle sowie ein Teil der Wohn- und Geschäftsgebäude abgerissen, mit dem Ziel, in die-sem Jahr mit einer Neubebauung auf einer ca. 1.000 m² großen Fläche des Grundstücks zu beginnen. Leider haben größere Schwierigkeiten mit dem Baugrund dazu geführt, dass nur eine Bebauung des gesamten Areals mit ca. 3.000 m² baulich und wirtschaftlich sinnvoll erscheint. Da die beiden noch bestehenden Gebäude auf dem Areal vermietet waren, hat sich die Stadtverwaltung in den vergangenen Monaten dafür eingesetzt, die Bewohner bei der Suche nache einer neuen Wohnung in Erbach zu unterstützen. Mittlerweile stehen die Häuser leer und können im Frühjahr 2018 abgerissen werden, sodass dann das Gesamtgrundstück bebaut werden kann. Zukünftig sollen hier in direkter Straßenlage Gebäude mit Geschäfts- und Büroräumen entstehen und in zweiter Reihe barrierefreie Mehrfamilienhäuser. Der Baubeginn wird derzeit für 2018 angesetzt.

Zu Beginn der Innenstadtoffensive war die große Herausforderung, dass die Stadt Erbach selbst nur wenige Grundstücke ihr Eigentum nennen konnte und dadurch der Planungs- und Gestaltungsspielraum begrenzt war. Mit dem Kauf des Rampf-Areals konnte bereits eine zentrale Fläche erworben werden. In den letzten Wochen ist es gelungen, das direkt angrenzende Grundstück Erlenbachstraße 38 zu erwerben. Damit vereinfacht sich die Bebauung des angrenzenden Rampf-Areals und es ergeben sich Möglichkeiten zur Verbesserung der Gewehwegssituation entlang der Erlenbachstraße und an der dortigen Ampelanlage.

Die Erlenbachstraße wird voraussichtlich ab dem Jahr 2019 durch das Regierungspräsidium Tübingen saniert werden. Hier steht die Stadtverwaltung im engen Kontakt, um die erarbeiteten Pläne zur Erweiterung und Neugestaltung der Gehwege und Parkplätze entlang der Straße nach den Wünschen und Bedürfnissen der Bürger unserer Stadt einzubringen.

Als weiteren, zukunftsgerichteten Grundstückskauf konnte die Stadt Erbach im Sommer 2017 das Grundstück in der Erlenbachstraße 13 käuflich erwerben. In nächster Zeit wird es hier keine konkreten Veränderungen geben, jedoch erlaubt uns der Kauf die Neugestaltung des Grundstücks konkreter zu planen. Im städtebaulichen Entwurf ist hier eine Aufweitung des Erlenbachs verknüpft mit einer Platzgestaltung vorgesehen.
Etwas bachaufwärts läuft derzeit der Umbau des ehemaligen Kaff-Cafés am Erlenbach (wir berichteten in KW 40), um hier bereits im kommenden Jahr einen neuen und lebendigen Treffpunkt für Jung und Alt in unserer Stadtmitte zu schaffen.
Parallel stehen wir in Kontakt zu verschiedenen Investoren, die derzeit an der Vorbereitung konkreter Projekte arbeiten. Damit können wir im nächsten Jahr tatsächlich mit den Baggern in der Erlenbachstraße rechnen, so dass unsere Planungen Gestalt annehmen.


Ein Leuchturm-Projekt für die Erbacher Stadtmitte - Stadtrat vergibt einen Teil des ehemaligen Rampf-Geländes
In der Stadtratssitzung am Montag, 7. Dezember 2016, wurde eine weitere wichtige Entscheidung für die zukünftige Entwicklung der Erbacher Stadtmitte getroffen: die Vergabe eines Teilgrundstücks des Rampf-Areals an einen Investor. Vor nicht einmal einem Jahr, hat die Stadt Erbach das gesamte Grundstück an der Erlenbachstraße erwerben können. Mit einer Gesamtgröße von rund 3.000 m² spielt diese Fläche eine zentrale Rolle bei der Neugestaltung der Innenstadt.

Deshalb war es dem Stadtrat und der Stadtverwaltung besonders wichtig, dass das Grundstück schnellstmöglich eine bauliche Veränderung erfährt. Aus diesem Grund wurde in der Sitzung des Gemeinderates am 2. Mai 2016 entschieden, für einen ersten Abschnitt des Areals direkt in die Planungen zur Neugestaltung einzusteigen und dazu ein Investorenauswahlverfahren auszuloben. Dies bedeutete, dass sich Investoren gemeinsam mit einem Architekten für eine Fläche von 1.200 m² bewerben und ihre Vorschläge zur Bebauung dieser Flächen einreichen durften.

Die eingereichten Entwürfe wurden in einem nächsten Schritt durch das Büro Wick + Partner geprüft und von ein Beurteilungsgremium bewertet. Grundlage dafür waren festgelegte und zuvor bekannten Bewertungskriterien.

Der Gemeinderat hat sich in der Sitzung dafür entschieden, dass Grundstück an die Bewerbergemeinschaft Gapp Objektbau aus Öpfingen zusammen mit Bosch Architekten aus Stuttgart zu vergeben. Der eingereichte Planentwurf hat eine hohe Qualität und eignet sich sehr gut, die städtebaulichen Ziele nach der Aufwertung und Belebung der Erbacher Innenstadt zu fördern. Geplant sind zwei Gebäude in Nord-Süd-Achse. Nach Vorgabe der Stadt Erbach soll in direkter Straßenlage ein Haus mit einem Laden oder einer Gastronomie im Erdgeschoss und Wohnnutzung entstehen und im hinteren Bereich ein barrierefreies Mehrfamilienhaus mit unterschiedlichen Wohnungsgrößen.

Unter anderem begeisterte der Entwurf durch die Planung der Gewerbefläche im Erdgeschoss des vorderen Gebäudes. Durch die Gestaltung des Zugangs auf Straßenniveau wird eine städtische Atmosphäre geschaffen. Beide Gebäude sind mit einer Tiefgarage ausgestaltet, die später auch für die Nachbarbebauung erweitert werden kann.
Seien wir also gespannt, wie diese Neugestaltung die Erbacher Stadtmitte bereichern wird.



Anfang 2016 ist es der Stadt gelungen, ein größeres Areal, das sogenannte "Rampf-Gelände" zu erwerben. Hier soll entsprechend dem städtebaulichen Entwurf vorrangig zentrumsnaher Wohnraum evtl. kombiniert mit kleineren Laden- oder Gastronomieflächen entlang der Erlenbachstraße entstehen.  

Der bevorstehende Abbruch der vorhandenen Gebäude wurde am 3. Oktober 2016 anlässlich des verkaufsoffenen Feiertags gefeiert. Die Stadt öffnete aus diesem Anlass noch einmal die „Rampf-Halle“ für die Öffentlichkeit und informierte über den aktuellen Stand der städtebaulichen Planungen. Im November 2016 wurden die Halle und ein weiteres Gebäude komplett abgeerissen.

In der Halle gab es Bewirtung und ein kleines Rahmenprogramm. Am Nachmittag nahm Bürgermeister Gaus mit einem Bagger symbolisch den ersten "Baggerbiss" zum Abbruch der Gebäude vor. Außerdem wurde die Skulptur, die auf dem Gelände im Rahmen des Kunstprojekts „Platzhalter“ mit Jürgen Knubben aufgestellt wurde, wieder entfternt. Zahlreiche Gäste nahmen die Gelegenheit wahr, informierten sich über die weiteren Entwicklungen und freuten sich über den ersten Bagger in der Erlenbachstraße, der eine hoffentlich weitreichende Neugestaltung der Erbacher Stadtmitte einläutete.

 

Aktivitäten

Modell: Die Ausgangssituation in ErbachDer Stadtrat hat 2012 beschlossen, die Aufwertung der Innenstadt strategisch anzugehen und nachhaltig zu verfolgen. Dazu wurde im ersten Schritt die imakomm Akademie aus Aalen mit der Erstellung eines „strategischen räumlichen Entwicklungskonzepts“ beauftragt. Dieses Konzept wurde im Februar 2013 verabschiedet und sieht im Wesentlichen vier Handlungsfelder vor:

 

1. Definition innenstadtrelevanter Handelssortimente, die künftig im Bereich der Fachmarktzentren nicht mehr zugelassen werden („Erbacher Liste“)
2. Bauliche Maßnahmen auf Grundlage eines städtebaulichen Wettbewerbs vorantreiben, Innenstadt gestalten.
3. Umsetzungsstrukturen für mehr Schlagkraft schaffen (Stelle Wirtschaftsförderer, Strategiegruppe Stadtmarketing)
4. Aktionen zur Kundenführung und Kaufkraftbindung durchführen.

     

    Punkt 1, die „Erbacher Liste“ wurde definiert und auch bereits in den Bebauungsplan für das Gewerbegebiet „Oberer Luß“ eingearbeitet. Demnach ist dort die Ansiedlung innenstadtrelevanter Sortimente grundsätzlich nicht mehr zulässig.

     

    Zu Punkt 2 hat der Gemeinderat im November 2013 beschlossen, für den Bereich der Erbacher Innenstadt einen städtebaulichen Wettbewerb durchzuführen. Die Preisvergabe wurde vor der Sommerpause 2014 durchgeführt. Weitere Informationen zu dem städtebaulichen Wettbewerb finden Sie auf der Unterseite „Städtebaulicher Wettbewerb“.

     

    Um für bauliche Maßnahmen auch eine finanzielle Unterstützung zu bekommen, wurde im Herbst 2013 eine Aufnahme ins Förderprogramm zur Stadtsanierung (Städtebauförderung) beantragt. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie in der Rubrik „Förderprogramm Stadtsanierung“.

    Parallel wurde vom Gemeinderat in seiner Sitzung im Oktober 2013 ein umfassendes Mobilitätskonzept beauftragt. Damit wurden neben einigen anderen Themen auch Fragestellungen des städtebaulichen Wettbewerbs und der Verkehrsoptimierung in der Erbacher Stadtmitte aufgearbeitet. Dies betrifft z.B. die Verbesserung der Situation für Fußgänger und Radfahrer, oder die bessere Verknüpfung der Innenstadt mit dem Öffentlichen Personennahverkehr. Dies wird im Website-Bereich Verkehrskonzept 2030 eingehender vorgestellt.

    Einer der ersten Schritte zur Umsetzung von Punkt 3 der Konzeption der imakomm Akademie war eine Auftaktsitzung der Strategiegruppe Stadtmarketing mit dem BdS/HGV im Herbst 2013. Die Strategiegruppe Stadtmarketing trifft sich mindestens dreimal pro Jahr. Sie dient einer besseren Koordination bzw. Abstimmung zwischen Stadt und Gewerbe und soll zu einem einheitlicheren Außenauftritt unserer Stadt beitragen. Zudem wurde in der Stadtverwaltung im April 2014 eine neue Stelle für den Aufgabenbereich Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung geschaffen.

     

    Mit verschiedenen Marketingaktionen haben auch die Gewerbetreibenden der Stadt Erbach ihren Teil zur Innenstadtoffensive beigetragen und haben damit Punkt 4 des Strategiepapiers der imakomm aufgegriffen.

     

    Die künftige Gestaltung der Erbacher Innenstadt ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, die das Gesicht Erbachs auf lange Zeit prägen wird. Gerade jetzt bieten sich an verschiedenen Stellen Gelegenheiten, unsere Innenstadt langfristig aufzuwerten. Diese Chance müssen wir begreifen und ergreifen. Nur so kann eine attraktive Innenstadt entstehen, die von uns und unseren Kindern als lebenswerter Mittelpunkt unserer Stadt wahrgenommen wird.

    Fragen, Anregungen, Hinweise?

    Wir laden Sie ein, Ihre Anregungen, Hinweise und Kommentare per E-Mail an die extra eingerichtete E-Mail-Adresse innenstadt@erbach-donau.de zu richten.

    Zum Thema Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung steht Ihnen bei der Stadtverwaltung gerne Frau Schneider (E-Mail: maria-theresia.schneider@erbach-donau.de, Telefon 96 79-13) zu Verfügung.

     

    Bei dem Thema Förderprogramm Stadtsanierung können Sie sich gerne an Herr Gerstlauer (E-Mail: gerstlauer@erbach-donau.de, Telefon 96 76-46) wenden.


    Ihre Fragen zum städtebaulichen Wettbewerb richten Sie bitte an Frau Dolderer (E-Mail: dolderer@erbach-donau.de, Telefon 96 76-40).
    Information

    Innenstadtoffensive

    Zur Belegung und künftigen Entwicklung der Innenstadt wurde 2012 ein Projekt aufgesetzt, in dem auch die Bürger ihre Vorstellungen mit einbringen sollen.